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Tust Du mehr für Deine Beziehung als Dein Partner?

Tust Du mehr für Deine Beziehung als Dein Partner?

Hast Du das Gefühl, dass Du viel mehr machst in Deiner Beziehung als Dein Partner? Als ich mich auf diesen Artikel vorbereitet habe, dachte ich, dass die Frage eigentlich fies von mir ist. Ich möchte natürlich nicht, dass es fies rüberkommt, aber eigentlich ist es eine Fangfrage.

Tust Du mehr für Deine Beziehung als Dein Partner?

Hast Du das Gefühl, dass Du viel mehr machst in Deiner Beziehung als Dein Partner? Als ich mich auf diesen Artikel vorbereitet habe, dachte ich, dass die Frage eigentlich fies von mir ist. Ich möchte

natürlich nicht, dass es fies rüberkommt, aber eigentlich ist es eine Fangfrage.

Wenn Du Dich durch den Titel angesprochen fühlst, zeigt das, dass Du damit in Resonanz gehst und es etwas in Dir auslöst. Dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass Du einem der grössten Missverständnisse auf den Leim gegangen bist. Ich würde sogar sagen, es ist eine der grössten Lügen. Und das hat natürlich mit unserer Prägung zu tun.

Denn für Liebe müssen wir niemals leisten.

Und das ist so ein wichtiger Punkt in einer Beziehung. Es hört sich banal an, aber ich kann gar nicht sagen, wie häufig es mir passiert, dass Frauen im Coaching erzählen, wie viel sie machen: „Ich koche für meinen Partner, ich mache dies und das und alles, aber warum klappt es dann nicht?“

Nochmal: Wir müssen und wir dürfen nicht, wir sollten nicht für Liebe leisten müssen. Und das ist natürlich schwierig. Ganz ehrlich, denn so sind wir geprägt und konditioniert. Wir wollen für unsere Anerkennung etwas machen. Brav, Du hast eine gute Note erreicht oder wie auch immer …

In der Liebe funktioniert das so nicht, denn das ist keine Liebe. Wenn der Titel aber etwas in Dir auslöst, dann möchte ich Dir eine Frage stellen, die Du Dir ganz ehrlich beantworten solltest:

Willst Du Anerkennung oder willst Du Liebe von Deinem Partner?

Soll Dein Partner Dir sagen: „Hey Schatz, Du machst so viel, ich bin Dir dafür dankbar!“ Oder willst Du dieses Gefühl von Liebe und vom frischen Verliebtsein haben. Anerkennung und Liebe sind zwei ganz unterschiedliche Dinge.

Du weisst ja, es geht immer um die Energie, um den Hauptanteil an männlicher und weiblicher Energie. Dieses Chaos, was wir hier in Beziehungen haben, basiert auf dem Thema Schmerz, den wir alle spüren, wenn es um die Liebe geht.

Schmerz in der Liebe entsteht dadurch, dass wir alle im Laufe unseres Lebens Ablehnung erfahren haben. Von klein auf. Wenn wir uns also als erwachsene Personen verlieben, erinnern wir uns automatisch an den Schmerz der Ablehnung. Und aus diesem Grund wollen wir etwas leisten, um diese Liebe zu erhalten oder uns zu verdienen. Viele von uns haben schon als Kinder alles gegeben, um über Leistungen in der Schule, im Sport etc. die Anerkennung z. B. der Eltern zu bekommen.

Wenn wir uns die Anerkennung nicht selbst geben, gibt uns im Aussen niemand diese Anerkennung. In keiner Beziehung, in keinem Job, in keinem Eltern-Kind-Verhältnis, niemals. Wenn Du jetzt sagen kannst: „Ich liebe mich so wie ich bin, ich bin liebenswert“, dann ist das die Anerkennung, die ich meine.

Du bist der wichtigste Mensch in Deinem Leben, in Deiner Beziehung.

Wenn Du das nicht aus dem tiefsten Herzen heraus sagen kannst, dann suchst Du die Anerkennung im Aussen, bei Deinem Partner. Und das ist ein Fass ohne Boden, was uns niemals Erfüllung gibt. Anerkennung geben wir uns selbst und Anerkennung ist die kleine Schwester von Liebe. Ich kann mich nicht lieben, wenn ich mich nicht anerkenne für das, was ich mache und für das, was ich bin. Deshalb ist es so wichtig, dass Du Dich fragst, ob Du Anerkennung oder Liebe willst.

Ein zweiter ganz wichtiger Schritt, den ich thematisch auch in meiner 5-Tage-Challenge (hier schon die Challenge verlinken) behandele, ist das Zusammenspiel zwischen Mann und Frau, diese natürliche Harmonie. Es geht dabei nicht um das biologische Mann und Frau, sondern um den Hauptanteil der männlichen und weiblichen Energie, die jeder Mensch hat.

Die weibliche Energie ist passiv annehmend, intuitiv, fliessend, kennt keinen Halt und keine Form. Die männliche Energie hingegen ist immer gebend, nach aussen gerichtet, gibt Form, gibt Halt.

Wahrscheinlich merkst Du jetzt schon, wenn ich das sage, dass es da einen Zusammenhang gibt. Vor allem Frauen geben in Beziehungen, sie machen und tun, z. B. in der Familienphase. Das gilt es anzuschauen. Bist Du mit diesem extrem Aktiven überhaupt noch in Deiner weiblichen, natürlichen Energie? Das ist eine ganz zentrale Frage, um die es bei meiner Arbeit geht.

Wenn Dich dieser Artikel inspiriert hat, freut mich das sehr. Und wenn Du mehr über die Hauptenergien von Mann und Frau lernen möchtest, empfehle ich Dir meine kostenlose 5-Tage-Challenge. Falls Du Dir ein Beziehungsthema genauer ansehen möchtest, findest Du hier alle Informationen zu einem 1:1-Coaching.

Photo by Kelly Sikkema on Unsplash

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